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Einladung zur 4. Hessischen Apfelwein-Meisterschaft 2014 – „ Daheim im Lohrsbacher Thal „ Frankfurt/Alt Sachsenhausen

Das hessische Nationalgetränk hat in den vergangenen 10 Jahren eine enorme Qualitätssteigerung erfahren und die Tradition, selbst Apfelwein zu keltern, ist wieder zu neuem Leben erwacht. Das kann man bei vielen regionalen Verkostungen erleben.

Grund genug, den hessischen Hobbykelterern ihre eigene Plattform zu geben und den Apfelwein Hessenmeister vom Volk wählen zu lassen, dachten sich die Oberurseler Apfelwein Spezialisten Hendrik Docken ( Hendoc) und Johannes Döringer (Jockel).

Votum der Gäste entscheidet

Ziel ist es, eine Apfelwein -Verköstigung zu veranstalten, an der lokale und regionale Apfelweinkönige gegeneinander antreten. Die Blindverkostung der 20 Apfelweine wird von den Gästen, die sich bereit erklären , alle Proben zu testen und zu bewerten durchgeführt. Die Bewertung nach einem 5 Punkte System hat sich in den vergangenen Jahren als repräsentatives Mittel durchgesetzt.

Die Apfelweinkönige

Nur die Sieger und Zweitplatzierten der regionalen Verkostungswettbewerbe nehmen an der Verkostung zum Hessischen Apfelweinmeister teil. Die Hobbykelterer produzieren ausschließlich für den eigenen Bedarf. Die maximal 20 Teilnehmer geben jeweils 30 Liter ihres Produktes ab. Präsentiert werden die königlichen Schoppen in 10 Liter Glasballon. Anhand festgelegter Kriterien auf der Abstimmungskarte wird am Ende des dritten Tages der 4. Hessische Apfelweinmeister ermittelt und Inthronisiert.

Regelwerk

„Apfelwein gilt nur dann als echter reiner Apfelwein, wenn er aus unbehandelten Äpfeln der Region gewonnen wurde. Zu seiner Veredlung sind ausschließlich frische heimische Früchte gestattet, zum Beispiel Wildobstsorten wie Vogelbeere, Mispel, Schlehe, Speierling, Quitte sowie Wildapfel und Birne. Zusätze jedweder anderer Art sind nicht erlaubt.“

Zeitraum

Die Degustation der verschiedenen Apfelweine findet von Freitag, dem 5.9 2014 bis Sonntag dem 7.9.2014 statt. Freitag und Samstag von 16.00 bis 21.00 Uhr Sonntag von 12-17:00 Uhr. Ab 18 Uhr kürt die Sachsenhäuser Brunnenkönigin den 4.Hessischen Apfelweinmeister.

Speisen und Getränke

Neben der Degustation wird ein Apfelwein angeboten der extra für diese Hessenmeisterschaft gekeltert wurde.

Pomme d´Or für David Llewellyn – Katy 2011 Dry Reserve Cider

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Ausgesprochen angenehmer Besuch aus Irland: David Llewellyn ist auf Rundreise durch das Apfelwein- und Birnenweinland, Frankfurt am Main, die Bodenseeregion, Niederösterreich und der dortige Salon des Mosts und die Normandie (Adam Bland!) stehen auf dem Programm.

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Am vergangenen Wochenende hat er mit seinen Produkten bereits bei Apfelwein Weltweit im Palmengarten die Angelsachsen würdig in Sachen Real Cider vertreten, nachdem er für seinen Katy 2011 Dry Reserve einen Pomme d´Or verliehen bekommen hat. David betreibt in der Nähe von Dublin seinen Obsthof, vermarktet sein Obst auf Wochenmärkten, macht eigene Essige und tolle Ciders (in der Regel Anteil von 50% Dabinett, nur nicht bei Katy, der ist sortenrein aus eben dieser Sorte) der handwerklichen Art: kein Zucker, kein Wasser, keine Zusätze. “100 % Apple, 100 % Irish”, so die Zusammenfassung seiner Denkweise auf dem Etikett.

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Ab jetzt im Sortiment bei uns: Katy, die Preisträgerin, ein köstlicher, handwerklich hergestellter trockener Cider mit Perlage (bottle conditioned), ist ab jetzt im Apfelweinkontor erhältlich.

Pomme d´Or 2014 – Die besten Apfelweine. Alle Gewinner auf einen Blick.

Der Verein Apfelcompagnie hat seinen alljährlichen Verkostungswettbewerb durchgeführt – hier sind die Preisträger. Beachtlich die Strahlkraft die dieser Frankfurter Verkostungswettbewerb mittlerweile auch in andere Länder Europas – etwa Irland, Schweden, Dänemark, Österreich – hat.

Gratulation an alle Gewinner!

Gewinner des POMME D’OR 2014 (in alphabetischer Reihenfolge)
Kategorie Manufaktur-Apfelwein –Schoppen:
E sauber Stöffche „Bioland“, Matsch & Brei, Wiesbaden
Hausschoppen naturtrüb, Dornröschen, Peter Merkel, Höchst/Odw.
Traditioneller Apfelwein, Immenhof, Bad Soden
Kategorie Manufaktur-Apfelwein, Cider aus Regionen in Deutschland:
2013 Ananasrenette, Obsthof am Steinberg, Andreas Schneider, FFM
Bohnapfel & Boskoop mit echtem Speierling, Apfelweinkontor, FFM
Prinz Albrecht von Preussen 2012, Gutshof Kraatz, Nordwestuckermark
Kategorie Manufaktur-Apfelwein, Cider aus Regionen in Europa:
Apfelmost Cuvée, Hechal’s Spezialitäten, Fam. Frühwald, Reinsberg, Österreich
Baronmost –Grüne Pichelbirne-, Moderbacher, Obergrafendorf, Österreich
Baroncider, Familie Wieser, Randegg, Österreich
Birnen-Holunder-Cider, Karl Wagner, Strengberg, Österreich
Dorsch Birnen-Most aus Streuobstlagen, Karl Wagner, Strengberg, Österreich
Ilzer Rosenapfel, Haas, Gnas-Österreich
Pinova, Obstbau Boden, Mettersdorf –Österreich-
Real Cider, Double L „Katy reserve“, David Llewellyn, Lusk, Irland
Rubinette, Nestelberger, Riegersburg-Österreich-
Sidra natural, Cosecha Propia, Trabanco, Asturien
Kategorie Schaumwein aus Äpfeln und anderen Früchten aus Regionen in Deutschland:
Apfel-Quitten-Secco, Pomolo, Karben
BEMEL-WITH-CARE Apfelschaumwein, bemble-with-care, Heppenheim
Birnenschaumwein, … Bratbirne, Manufaktur Jörg Geiger, Schlat, Baden-Württemberg
Birnen-Secco “Gute Luise”, Pomolo, Karben
Herberth GOLD, Kelterei Herberth, Kronberg/ Taunus
„Hohenloher Pomarbo 2011“, Hohenloher Schaumweine, Langenbg.-Unterregenbach, BW
SYN-Secco-Quitte 2013, Quittenperlwein, Hohenloher Schaumweine, Langenburg-Unterr.
Wein aus Äpfeln, Perlwein, restsüß, 2013, Apfelweinkontor, Frankfurt
Kategorie Schaumwein aus Äpfeln und anderen Früchten aus Regionen Europas:
Apfelschaumwein „Graber“, Mäni Graber, Fruthwilen, Schweiz
Lagar de Camin, brut, Sidra Trabanco, Asturien
Poma Aurea, brut nature, Sidra Trabanco, Asturien
Prau Monga, Sidra Angelon, Asturien
Sidra de Pera, Viuda de Angelón, Asturien
Kategorie Dessertweine Deutschland und Europa:
Malus X –Feminam 2012, Cold Hand Winery, Randers, Dänemark
Malus X –Masculine 2011, Cold Hand Winery, Randers, Dänemark
PriSecco, Cuvée Nr. 7 (alk.frei), Manufaktur Jörg Geiger, Schlat, BW

Sensationsfund am Berger Südhang

Das Streuobstgebiet am Berger Hang in Frankfurt am Main kann nun als Wiege der Apfelweinbereitung betrachtet werden. Eine Forschergruppe der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung fand bei Ausgrabungen am südlichen Berger Hang karbonisierte Apfelkerne, die die Forscher auf das Jahr 7900 v. Chr. datieren können. Doch die Ausgrabung brachte noch faszinierendere Funde zutage: den prähistorischen Vorläufer einer Apfelmühle und eine Frühform der Kelter. Damit ist klar: Der Mensch der Jungsteinzeit baute nicht nur Äpfel an und nutzte sie zu seiner Ernährung, er verarbeitete sie auch weiter zu Saft – und dann höchstwahrscheinlich auch zu Apfelwein. Prof. Dr. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg-Gesellschaft, nannte den Fund eine ungeheuerliche Entdeckung. “Die Bestätigung, dass der neolithische Frankfurter bereits Erfahrungen in der Apfelweinherstellung gesammelt hat, ist eine Sensation. Das stellt die gesamte Forschung in dem Bereich auf den Kopf”, sagte er am Rande der Ausgrabungsstätte.  Weitere Ergebnisse würden im Laufe der kommenden Wochen veröffentlicht, zunächst gelte es, die Funde einer eingehenden Labor-Analyse zu unterziehen. Eines ist jedenfalls jetzt schon durch den Fund belegt: Am Berger Hang in Frankfurt wurde das erste Stöffche der Menschheitsgeschichte gekeltert.

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Das reine Grauen: die Zutatenliste mancher Apfelweine

Einfach schauderhaft. Kein Deutsches Produkt, aber ein in Deutschland erhältliches: Somersby Cider. Somersby ist eine Marke der dänischen Carlsberg-Brauerei. Leider haben solche Produkte (wir haben hier eine Dose Somersby Apple Cider vor uns) gar nichts mit handwerklich hergestellten Apfelweinen, Ciders, Cidres, … gemein, sie ähneln eher dem Ergebnis des Experiments eines durchgeknallten Lebensmittelchemikers. “Somersby is a premium cider …” Premium? Eher nicht. “The traditional ways of cider making are still with us today …”, heißt es auf der Website des Herstellers. Traditionell? Ein Blick auf die Zutatenliste legt eher das traurige Gegenteil nahe: Wasser, Apfelwein (Wasser, Glukosesirup, Apfelsaftkonzentrat), Zucker, Apfelsaftkonzentrat, Kohlendioxid, Säuerungsmittel (Zitronensäure), natürliches Aroma, Konservierungsmittel (Kaliumsorbat), Farbstoff (ammonieret (keine Übersetzung für das Wort, pardon) Karamel). Marketing und bunte  Bildchen sind alles, Inhalt nix.

Apfelwein Weltweit 2014 im Palmengarten

“Apfelwein im Römer” ist tot! Es lebe “Apfelwein Weltweit” im Gesellschaftshaus im Palmengarten!

Nachdem die Jahrgangspräsentation der besten Apfelweine aufgrund einer drastischen Mietpreiserhöhung im Frankfurter Römer nicht mehr stattfinden konnte, wir berichteten, sind die Veranstalter in das Gesellschaftshaus des Palmengartens umgezogen. Das wird also am kommenden Sonntag, 6.4., in Stöffche gebadet. 90 Aussteller sind es zum jetzigen Zeitpunkt, natürlich nicht ausschließlich Kelterer, die ihre Produkte anbieten. Zahlreiche Apfelweinmacher aus Hessen, anderen Teilen Deutschlands und aus Europa reichen dem Interessierten Probierschlucke Ihrer Produkte. Wir freuen uns besonders auf den irischen Cider-Produzenten David Llewellyn, die Bretonen von Kystin, die Kelterei Hoppe (endlich mal dabei), die Produzenten der Cold Hand Winery aus Dänemark, und die Betriebe aus der Schweiz und aus dem Niederösterreichischen Mostviertel, in diesem Jahr die Partnerregion der Veranstaltung.

Details, Eintrittspreise: apfelweinweltweit.de

Beginn der Verkostung für Fachbesucher: 11 Uhr, Beginn der Verkostung für Publikum: 13 Uhr. Ende der Veranstaltung: 18 Uhr.
Ab 19.30 Uhr erwartet Sie der Frankfurter Festabend mit einem hessischen 5-Gänge-Menü von renommierten Köchen. Moderation Michael Quast.
Details zum Frankfurter Festabend: Hier.

Apfelweintasting mit Andreas Schneider vom Obsthof am Steinberg

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Wir freuen uns auf eine Veranstaltung der besonderen Art: Am 15. März kommt Andreas Schneider, Kelterer extraordinaire vom Obsthof am Steinberg, zu uns ins Apfelweinkontor (Wallstraße 13), um eine Auswahl seiner aktuellen Apfelweine zu präsentieren. Im Gegenzug stellen auch wir unsere neuen Produkte vor; es wird also eine interessante Auswahl von Sortenreinen, Cuvées und Streuobstapfelweinen geben, insgesamt werden wir nach einem Begrüßungsschoppen 6 Apfelweine probieren, dazu reichen wir Wasser und Brot. Warme Kleidung wird empfohlen. Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen. Preis pro Person 12 EUR, Beginn: 17 Uhr, Dauer etwa 2 Stunden.

Hier geht´s zur Anmeldung.

Termin: Jungweinverkostung auf dem Obsthof am Steinberg am 4.1.14

Wir freuen uns auf die Verkostung der jungen Apfelweine von Andreas Schneider auf dem Obsthof am Steinberg. Am 4.1.2014 sind wir eingeladen, unseren neuen Apfelwein aus Boskoop und Bohnapfel im Rahmen der Verkostung von Andreas´ neuem Jahrgang vorzustellen – wir freuen uns auf die Veranstaltung. Es sind noch Plätze frei, hier gehts zur Anmeldung.

Von der Anlieferung der Äpfel.

Es sind zumeist die Alten, die sich der Tradition verpflichtet fühlen. Oder sie machen es einfach, weil sie es einfach schon immer gemacht haben, es gewohnt sind, und weil sie es gut finden, die Äpfel der eigenen Bäume zur nächstgelegenen Kelterei zu bringen. Der Herr auf dem Photo bringt seine Äpfel in die Kelterei Rothenbücher, wo sie zu Saft und Wein aus sehr regionalem Kelterobst verwendet werden. Wer weiß, ob er weiß, welch wichtigen Beitrag er leistet.

Apfelanlieferung, Kelterei Rothenbücher

In der Regel bekommen die Lieferanten etwas Geld – gar nicht selten viel zu wenig; welche Mühe es macht, Äpfel vom Boden zu lesen, weiß nur, wer es schon mal gemacht hat. Wer da nicht entsprechend entlohnt wird, der lässt es lieber bleiben. Wo man sich darauf verständigt, Äpfel nicht mit Geld aufzuwiegen, gibt es von der Kelterei im Tausch Apfelsaft oder Apfelwein, je nach Menge von Äpfeln, die man angeliefert hat.

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Der alte Herr liefert  seine Äpfel mit einem Traktor an, Jahrgang 1960, den er im gemütlichen, sehr gemütlichen Tempo über die Landstraße von seiner Wiese im Spessart bis zur Kelterei gelenkt hat.

Apfel und Hand 1

Apfelanlieferung, Kelterei Rothenbücher

Wo wären wir ohne die alten Streuobstwiesenbesitzer, Kleingärtner und Hausgärtner, die ihre Bäume in Schuss halten und im Herbst die Äpfel ernten oder vom Boden auflesen, damit sie nicht auf dem Boden verrotten? Ohne die Wenigen, die sich der Strapaze der Apfellese unterziehen, stünden wir alle noch dümmer da. Dennoch wär´s schön, wenn es mehr wären. Und auch die Jungen. Es müsste auch mal nachgepflanzt werden …

Rampe am Apfelsilo, Kelterei Rothenbücher

Ausblicke auf die Apfelweinkultur